Freiwilligenarbeit in der Dominikanischen Republik

"Dom Rep" – das Urlaubsziel der Karibik. Kaum ein anderer Staat zwischen Florida und Südamerika wird so intensiv von Touristen besucht, wie die Dominikanische Republik. Palmen, weiße Sandstrände und kristallklares Wasser locken jedes Jahr Millionen. Der Alltag der Bevölkerung hat jedoch mit Entspannung wenig zu tun. Das Land ist ausgesprochen arm, viele Menschen leiden.

Freiwilligenarbeit in der Dominikanische Republik, volunteering in Dominican Republic

Ein starker Partner bei der Entwicklung im Kleinen sind bereits seit Jahren Freiwillige, die aus dem Ausland kommen. Wer sich in der Dominikanischen Republik für ein gemeinnütziges Projekt einsetzt, kann nicht nur die Dankbarkeit der Menschen, sondern auch eine atemberaubende Kulisse genießen.

Dom. Republik: Karabik-Paradies...

Die Dominikanische Republik liegt im Herzen der Karibik. Der Staat erstreckt sich über gut zwei Drittel der Insel Hispaniola. Im Westen schließt sich Haiti an. Das Landesinnere ist von zum Teil mächtigen Bergen mit Gipfeln über 3000 Metern geprägt. An den Küsten fällt die Landschaft, die größtenteils mit tropischen Feucht- und Trockenwäldern bedeckt ist, zu vielerorts malerischen Sandstränden ab. Die Natur in der Dominikanischen Republik ist schlichtweg atemberaubend und entspricht vollends den Erwartungen, die man an die Landschaft einer Karibik-Insel stellt. Die traumhaften Sandstrände, das glasklare Wasser, die Korallenriffe und die tropischen Wälder sind in Kombination mit milden karibischen Klima Anlass für jährlich rund vier Millionen Touristen, das Land zu besuchen.

...mit vielen Problemen.

An der grundsätzlich schlechten wirtschaftlichen und sozialen Situation der Dominikaner, wie man die Einwohner der Dominikanischen Republik nennt, scheinen diese Touristen jedoch nichts ändern zu können. Und die Probleme sind ernst. Die Dominikanische Republik liegt auf der Liste der Staaten mit den größten Ernährungsproblemen aktuell auf Platz 23. Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass über eine Million der insgesamt zehn Millionen Einwohner unterernährt sind.

Freiwilligenarbeit-Projekte in der Dominikanischen Republik und in Mittelamerika

Freiwilligenarbeit in der Dominikanischen Republik

Hilfe von Ausländern, die sich in der Dominikanischen Republik mit Freiwilligenarbeit engagieren, ist nichts neues. Das Land gehört schon fast zu einem traditionellen Ziel, solcher gemeinnützigen Projekte. Nach Möglichkeiten für einen solchen Einsatz braucht man nicht lange zu suchen. Die Probleme sind offensichtlich.

Welche Projekte gibt es?

Im sozialen Bereich und im Gesundheitswesen gibt es eine Fülle von Möglichkeiten für Freiwilligenarbeit. Schulbildung, ein wesentlicher Faktor, wenn es darum geht, die aktuelle Situation im Land zu verbessern, kann nicht jederorts angemessen gewährleistet werden. Oft ist der Weg zur nächsten Schule zu weit oder Lehrer sind im Unterrichten gleich mehrerer Fächer überfordert. Freiwillige aus dem Ausland, die an Schulen auf dem Land zum Beispiel Fremdsprachen unterrichten, sind daher ein bekanntes und bei der Bevölkerung sehr beliebtes Bild. Eine ganze Reihe deutscher und europäischer Freiwilligenarbeit-Organisationen vermittelt solche Aufenthalte.

Eine anderes Beispiel dafür, in der Dominikanischen Republik mit Freiwilligenarbeit aktiv zu werden, ist der Naturschutz. Rund 30 Prozent der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Oftmals fehlt es jedoch an Personal, um Naturschutzgebiete auch wirklich zu schützen.

Wer gern anpackt, kann in der Dominikanischen Republik ebenfalls fündig werden. Einige Organisationen vermitteln langfristig angelegte Arbeitsplätze für Freiwillige in Projekten, die die Infrastruktur des Landes fördern sollen. Dort werden dann etwa Häuser, Brunnen oder sogar mal eine Brücke gebaut.

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