Freiwilligenarbeit im Benin

Das kleine Benin im Westen Afrikas gilt als Geheimtipp. Nur wenige Touristen verirren sich in das Land mit den weiten Savannen und der ursprünglichen Tierwelt. Mit seinen 112000 Quadratkilometern Fläche ist das Land, das im Osten an Nigeria und im Westen an Togo grenzt etwa ein Drittel so groß wie Deutschland, hat aber nur rund acht Millionen Einwohner.

Freiwilligenarbeit in Benin, volunteering in Benin

Die Landschaft Benins steigt von den Lagunen an der Atlantik-Küste sanft auf ein Hochland an, das von intensiver Landwirtschaft geprägt ist und fällt im Landesinneren in das Niger-Becken ab. Das Klima in Benin ist im Norden trocken-warm und wird tropischer, je näher man sich der Küste nähert. Freiwilligenarbeit in Benin ist eine großartige Möglichkeit, in die Kultur des Kontinents einzutauchen. Ob in einem sozialen Projekt, einem Einsatz als Volunteer im Naturschutz oder im medizinischen Bereich. Benin wartet auf motivierte Freiwillige.

Benin: Land und Leute

Benins Landschaft ist außergewöhnlich, denn das Land liegt im sogenannten Dahomey-Gap, einem Bindeglied zwischen den guineischen und kongolesischen Regenwäldern, dass nahezu waldfrei ist. Anstatt großer Regenwälder haben sich in Benin ganz außergewöhnliche Trocken- und Sumpfwälder entwickelt. Benin, das 1960 als Republik Dahomey von der französischen Kolonialmacht in die Unabhängigkeit entlassen wurde, hat heute mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen. Die Wirtschaft des Landes wächst nur langsam. Das hängt in großen Teilen damit zusammen, dass Benin eine enorme Auslandverschuldung aufweist und daher so gut wie nie an großen Entwicklungsprogrammen teilnehmen kann, die eine gewisse Eigenbeteiligung voraussetzen. Außerdem steht und fällt der Wohlstand des Landes mit den Erträgen der Landwirtschaft: Schätzungsweise 90 Prozent der Wirtschaftsleistung stammen aus dem primären Sektor.

Wie in vielen anderen zentral- und westafrikanischen Staaten kommen in Benin gesundheitliche und soziale Probleme hinzu. Die Aids-Rate in dem kleinen Land ist hoch. Außerdem ist die Malaria in Benin gewissermaßen eine Volkskrankheit.

Freiwilligenarbeit in Benin

Der kleine Staat steht vor großen Aufgaben. Mit Freiwilligenarbeit in Benin kann man einen Beitrag dazu leisten. Das Spektrum von Möglichkeiten für einen solchen Volunteer-Aufenthalt ist breit. Orientierungspunkte sind etwa die oben genannten Schwierigkeiten im Sozial- und Gesundheitswesen. Dort zieht sich die Aufklärung zum Thema Aids wie ein roter Faden durch alle afrikanischen Staaten – auch Benin. Doch auch abseits dieser Thematik besteht in vielen Einrichtungen Bedarf an motivierten und vor allem kostenlosen Arbeitskräften. Kinderheime, Waisenhäuser, medizinische Einrichtungen – überall macht es Sinn, anzupacken.

Doch auch im Bereich des Naturschutzes ist Freiwilligenarbeit in Benin sinnvoll. In den weiten Savannen im Norden des Landes gibt es noch klassisches afrikanisches Großwild wie Elefanten, Löwen oder Nashörner. Diese bedrohten Arten benötigen Schutz. Die Organisationen die diesen leisten sollen, sind aber nicht selten unterversorgt und daher kaum handlungsfähig.

Freiwilligenarbeit-Projekte im Benin und in der Umgebung

Freiwilligenarbeit Benin - was erwartet mich?

Wie bei fast allen Volunteer-Programmen auf dem afrikanischen Kontinent, muss man sich auch im Fall von Benin darauf einstellen, auf Dinge, die einem in Westeuropa selbstverständlich erscheinen, verzichten zu müssen. Die Infrastruktur Benins ist vielerorts nur in Ansätzen vorhanden, das Gesundheitssystem ist ausgesprochen lückenhaft. Wer nach Benin reist muss sich gezwungenermaßen mit den gesundheitlichen Risiken, insbesondere Malaria auseinandersetzen und dementsprechend vorsorgen.

Aber auch wenn der Alltag von vielen Entbehrungen geprägt ist, erwartet einen kulturell eine enorme Bereicherung. Benin ist kein Touristenland und gewährt Besuchern vielerorts Einblicke in die indigene afrikanische Kultur.

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