Freiwilligenarbeit auf den Malediven – Meine Erfahrungen

Erfahrungsbericht von Alain, 48 Jahre, Alzette a. d. Esch/Luxemburg

Mitte Juli 2018 war es soweit und ich startete meine Zeit als Artenschutzvolunteer mit NATUCATE auf den Malediven.

Nach meiner Ankunft wurde ich meinem Team vorgestellt, mit der neuen Umgebung vertraut gemacht und in die Aufgaben für die kommenden Wochen eingewiesen.

Mein Volunteeralltag sah daraufhin wie folgt aus: Fünf mal pro Woche fuhren wir mit einem traditionellen Holzboot, dem sogenannten Dhoni, am Riff entlang und hielten Ausschau nach Walhaien. Haben wir einen von ihnen gesichtet, sprangen wir sogleich ins Wasser, machten ID-Aufnahmen und vermaßen die Tiere. Auch Daten über die Megafauna (z.B. Schildkröten) sowie den Schiffsverkehr wurden gesammelt – so kann der finanzielle Wert eines Walhais für die Region genau berechnet und damit ein Beitrag zur Förderung des Walhaischutzes geleistet werden. Abends haben wir diese Daten schließlich in einer Datenbank hinterlegt.

Was ich mit Bestimmtheit sagen kann: Meine Erwartungen an das Projekt wurden eindeutig übertroffen! Unsere Projektleiter, allesamt leidenschaftliche Biologen und Wissenschaftler, standen uns zu jeder Zeit zur Seite und haben uns alles ausführlich, strukturiert und tiefgehend erläutert. Man spürte, dass ihnen die Wissensvermittlung wirklich am Herzen lag. Rückblickend muss ich einmal anerkennend festhalten, dass wir im Team – mit dem ich übrigens auch in der Freizeit eine wunderbare Zeit hatte – wirklich tolle Arbeit geleistet haben.

Zudem ging für mich mit dem Schnorcheln mit Walhaien ein absoluter Traum in Erfüllung. Diese Unterwasserwelt – absolut umwerfend! Ich empfehle jedem, der den Ozean und die Unterwasserwelt liebt und einen Beitrag zum Meeresschutz leisten möchte, die Chance zu ergreifen und an diesem Projekt mitzuwirken!

Dieses Projekt sucht Freiwillige!

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