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Volunteering im Recycling-Projekt in Ghana

Erfahrungsbericht von Felix

Mit dem Motorboot durch den tropischen Dschungel zu abgelegenen Dörfern fahren, Scherben vergangener Kulturen in einer nahegelegenen Ruine ausgraben oder mit einem selbstgebauten Floß das Meer erkunden?

Die Reise nach Axim

Nachdem ich mein Visum besorgt, die nötigen Impfungen erhalten und mich über das Land informiert hatte, stand meiner Volunteering-Reise nichts mehr im Weg. Frühmorgens ging mein Flug in Stuttgart ab, ich flog über London und kam abends gegen 22 Uhr in Accra an. Nachdem ich im Flughafen noch Geld gewechselt hatte, begegnete mir draußen auch schon Ursula, welche mir in ihrem Guesthouse eine Übernachtungsmöglichkeit bot. Am nächsten Morgen brachte mich ihre Tochter zur Accra-Trotro-Station. Bis der Bus voll wurde, dauerte es seine Zeit, irgendwann ging‘s dann aber los. Sechs Stunden Fahrt standen mir bevor, die aber erstaunlich schnell vergingen: Es war super interessant, was ich allein auf der ersten Fahrt durch Ghana entdeckte: viele Dörfer, Regenwaldabschnitte und einiges mehr. Ich bekam einen ersten Eindruck von Ghana!

Meine Unterkunft in Axim

Endlich angekommen, nahmen mich die Mitarbeiter im Resort herzlich in Empfang und zeigten mir mein Zimmer. Cool fand ich, dass alle Volunteers aus den Axim-Projekten in einem Volunteer-Village zusammenwohnen. Da lässt sich immer was unternehmen. Das Resort selber fand ich auch sehr beeindruckend: toller Strand, viele Sportmöglichkeiten und ein Dschungel direkt nebenan. Mit dem Taxi kommt man schnell und günstig zu nahe gelegenen Märkten und kann sich preiswert mit allem (z.B. tropischen Früchten) eindecken.

Meine Arbeit im Strandprojekt

Aber jetzt zum wirklich Wichtigsten: dem Freiwilligenprojekt. Ich hatte mir das Beachprojekt herausgesucht – eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte: Meine zwei Projektleiter vor Ort waren die Ghanaer Joseph und Edith, beide Anfang zwanzig. Morgens ging es erstmal für eine Stunde an den Strand, um diesen von angespültem Müll zu säubern. Danach trafen wir uns im Conference Room. Dort nähten wir beispielsweise aus Trinkbeuteln Plastiktüten und zeichneten Comics zum Thema Umweltschutz. Diese Dinge dienten uns als Unterstützung für den Unterricht. Zweimal pro Woche setzten wir uns an der Mündung des Ankobra Rivers in ein Motorboot und fuhren flussaufwärts. Wir besuchten einige abgelegene Dörfer und gingen in die Schulen (Grundschule bis Senior Highschool) sowie zu öffentlichen Versammlungsplätzen. Dort sprachen wir mit den Menschen u.a. über Umweltschutz und Recycling. Wir wollten die Leute z.B. davon abbringen, ihren Plastikmüll zu verbrennen oder ins Meer zu werfen. Eine Müllabfuhr existiert vor allem in abgelegenen Orten oft nicht. 

Das Projekt hat mir sehr gut gefallen und war abwechslungsreich.

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