Welche Versicherungen brauche ich für die Freiwilligenarbeit?



Du bist gerade mit der Schule fertig und möchtest dich im Ausland engagieren? Du planst, in den Semesterferien deinen Horizont zu erweitern? Du willst dir eine Auszeit vom stressigen Büroalltag nehmen und dabei etwas Sinnvolles tun? Kein Problem: Die Freiwilligenarbeit bietet dir Gelegenheit dazu. Wir verraten dir, welchen Versicherungsschutz du dafür benötigst.

Unverzichtbar: die Auslands-Krankenversicherung

Für ein Engagement in einem gemeinnützigen Projekt im In- oder Ausland gibt es vielfältige Möglichkeiten. Unter anderem kannst du dich für den Tier- oder Umweltschutz einsetzen. Für die Arbeit mit Menschen stehen ebenfalls viele verschiedenartige Tätigkeiten zur Auswahl, so etwa die Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Senioren oder Menschen mit Behinderung.

Neben der Organisation der Anreise und Unterkunft ist der richtige Versicherungsschutz ein zentrales Thema. Absolut unentbehrlich ist eine Auslandskrankenversicherung. Eine solche Auslandskrankenversicherung erstattet dir die Kosten für eventuelle ambulante Behandlungen und Krankenhausaufenthalte während deiner Zeit als Volunteer.

Musst du aus gesundheitlichen Gründen beziehungsweise aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit dringend vorzeitig in die Heimat zurück, kommt der Versicherer zudem in aller Regel für den Rücktransport auf. Weitere Infos zur Krankenversicherung findest du auf folgenden Seiten:

www.freiwilligenarbeit.de/freiwilligenarbeit-krankenversicherung.html

www.freiwilligenarbeit.de/freiwilligenarbeit-auslandsversicherung.html

Eine private Unfallversicherung bietet zusätzlichen Schutz

Ergänzend zur Krankenversicherung empfiehlt sich eine private (Auslands-)Unfallversicherung. Diese kommt für die Folgekosten auf, falls du einen Unfall hast oder dich anderweitig verletzt. Benötigst du beispielsweise eine Reha für den Bänderriss, den du dir beim Herumtoben mit deiner Kindergruppe zugezogen hast, übernimmt diese Versicherung die Kosten.

Je nachdem, in welches Land du reist, brauchst du vorab womöglich die eine oder andere Impfung. Einige Tarife der privaten Unfallversicherung decken auch gesundheitliche Beeinträchtigungen ab, die infolge von Schutzimpfungen entstehen können.

Mit einer Privathaftpflicht auf der sicheren Seite

Eine weitere sinnvolle Absicherung für deine Tätigkeit als Volunteer ist die Privathaftpflichtversicherung. Denn ein Missgeschick, bei dem etwas oder jemand zu Schaden kommt, ist schnell geschehen. Stell dir beispielsweise vor, du stolperst und lässt versehentlich den neuen Laptop deiner Projektgruppe fallen. Oder du bist mit dem Fahrrad unterwegs und übersiehst die rote Ampel genauso wie den Motorradfahrer, der wegen dir abrupt ausweichen muss und sich dabei vielleicht schwerwiegende Verletzungen zuzieht – von den Reparaturkosten für das Bike ganz zu schweigen.

Ohne entsprechenden Haftpflichtschutz können diese und ähnliche Situationen richtig teuer für dich werden. Denn jeder ist vom Gesetz her dazu verpflichtet, für Schäden aufzukommen, die er oder sie anderen Personen oder deren Eigentum zufügt. Die Organisation, für die du freiwillig tätig bist, ist in solchen Fällen nicht zuständig. Die Privathaftpflicht zahlt jedoch Haftpflichtschäden bis zur im Versicherungsvertrag festgelegten Versicherungssumme.

Fazit

Bei den gesetzlich geregelten und staatlich geförderten Freiwilligendiensten bist du automatisch versichert. Entscheidest du dich hingegen für die flexible Freiwilligenarbeit im Ausland, liegt der Versicherungsschutz normalerweise in deiner Verantwortung. Setze dich daher frühzeitig mit dem wichtigen Thema Versicherungen auseinander – dann startest du deinen Volunteering-Einsatz gut abgesichert und sorglos.

Auslandsreise-Krankenversicherung für Freiwilligenarbeit

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