Freiwilligenarbeit auf den Philippinen

Ganz im Westen des Pazifischen Ozeans gibt es ein Land, das aus über 7000 Inseln besteht, deren Berge tropisch bewaldet sind und die an Stränden, deren exotische Schönheit einem den Atem raubt, ins Meer abfallen. Mit Freiwilligenarbeit auf den Philippinen verbringt man eine Zeit in einer paradiesischen Umgebung.

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Doch es gibt jede Menge zu tun. Die wachsende Bevölkerung bringt die Natur unter Druck und die zahllosen Straßenkinder in den Ballungsräumen sind nur zwei Aspekte einer Gesellschaft, die vor großen Herausforderungen steht.

Die Philippinen: Tropisches Inselarchipel

Die Philippinen im äußersten Westen des Pazifischen Ozeans gehören zu den größten Inselstaaten der Erde. Die Landesfläche verteilt sich auf insgesamt 7101 Inseln, von denen nur elf größer sind, als beispielsweise das Saarland. Die allermeisten der Eilande sind kleiner als ein Quadratkilometer und unbewohnt. Insgesamt bilden die Philippinen ein riesiges tropisches Inselarchipel, welches sich über rund 1500 Kilometer in Nord-Süd, und über etwa 800 Kilometer in Ost-West-Richtung erstreckt.

Bevölkerung und Kultur der Philippinen

Das Leben, die Landschaft, das Klima und die Kultur des Landes werden durch die Allgegenwärtigkeit des Meeres geprägt. Kein Wunder, gibt es auf den Philippinen schließlich keinen Ort, der mehr als 200 Kilometer von der Küste entfernt ist. Das Klima ist dementsprechend feucht und wird von der Nähe zum Äquator bestimmt: Beim Blick auf ein Klima-Diagramm erscheint ganzjährig eine gerade Linie, die bei etwa 26 Grad Celsius verläuft. Jahreszeiten? Fehlanzeige. In den Tropen gibt es nur eine Regenzeit. Und diese hat auf den Philippinen in sich. Von Mai bis November regnet es mitunter sintflutartig. Hinzu kommen Taifune die jedes Jahr mehrfach zwischen August und Oktober das Inselreich streifen.

Kulturell lässt sich für die Philippinen – typisch für ein zerstreutes Inselreich – kaum eine pauschale Aussage treffen. Doch so viel: Die Philippinen standen über 300 Jahre unter spanischer Kolonialherrschaft. Die Spuren dieser Zeit sind, vor allem in den Ballungsräumen präsent. So tragen viele Städte noch heute spanische Namen. Die USA lösten 1904 die Spanier als Besatzungsmacht ab und entließen das Land 1946 in die Unabhängigkeit. Zu den USA pflegen die Philippinen bis heute ein traditionell sehr gutes Verhältnis.

Freiwilligenarbeit-Projekte auf den Philippinen und in Südostasien

Reiche Tier- & Pflanzenwelt

Und wie überall in den Tropen beherbergen auch die Philippinen eine schier unüberschaubare Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Das Inselreich der Philippinen gilt als eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde. Doch die Natur steht unter wachsendem Druck. Denn es gibt auf den Philippinen nicht nur viele Pflanzen und Tiere, sondern auch eine ganze Menge Menschen. Über 90 Millionen davon leben auf dem sehr begrenzten Platz der erschlossenen Inseln. Allein auf Luzon, der Hauptinsel, die etwa so groß ist, wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen, leben rund 46 Millionen Menschen.

Freiwilligenarbeit auf den Philippinen

Projekte für Freiwilligenarbeit auf den Philippinen konzentrieren sich vor allem auf den sozialen Bereich. Eine der ganz großen Herausforderungen des Landes ist die Situation der Straßenkinder: Rund 1,5 Millionen Kinder auf den Philippinen, schätzt die Kindernothilfe, haben kein Zuhause. Hier besteht gewaltiger Handlungsbedarf. Gleichzeitig werden in diesem Bereich schon seit langem  Freiwillige aus dem Ausland eingesetzt. Das kommt dem Volunteer aus dem Ausland zu Gute. Vor Ort kennt man die Projekte, die im Wesentlichen einen sehr guten Ruf genießen. Ein Beispiel: Bereits seit 1973 hilft eine europäisch-philippinische Organisation Minderjährigen, die wegen Kleinverbrechen im Gefängnis landeten, wieder einen Anschluss an das Leben zu finden – stets mit Unterstützung ausländischer Freiwilliger.

Umwelt- & Naturschutz

Eine ähnlich große Nachfrage nach motivierten Freiwilligen besteht im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes. Wie oben erwähnt, steht die Natur des Landes vielerorts unter Siedlungsdruck. Dieser Tatsache begegnete die Regierung in der Vergangenheit vielfach mit der Einrichtung von Naturschutzgebieten und -zonen. Doch wie so oft mangelt es hier an Menschen die anpacken und die Idee des Naturschutzes mit konkreten Taten in Realität verwandeln. Seit vielen Jahren versuchen verschiedene Organisationen etwa, in den Ballungsräumen das Umweltbewusstsein der Bevölkerung auf den Philippinen zu schärfen.

Tätigkeitsbereiche auf den Philippinen

Hier findest du alle Philippinen-Projekte im Überblick:

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