Ecuador gehört zu den kleineren Ländern des südamerikanischen Kontinents. Dennoch finden sich hier verschiedenste Klima- und Vegetationszonen. Zu den grandiosen Landschaften zählen auch die weltberühmten Galapagosinseln mit ihrer einzigartigen Tierwelt. Ecuador hat viel zu bieten, kämpft aber auch mit Armut und einem unzureichenden Sozial- und Bildungswesen. Ob nun nördlich oder südlich des Äquators - es finden sich viele lohnende Projekte für Volunteers. Freiwilligenarbeit in Ecuador ist eine spannende Erfahrung, die du keinesfalls vergessen wirst!
THEMEN DIESER SEITE:
- Ecuador – Der Äquator gibt den Namen
- Ecuador - Eine bunte Gesellschaft
- Wirtschaft und Natur in Ecuador
- Freiwilligenarbeit Ecuador - Was erwartet mich?
- Projekte in Ecuador
Ecuador – Der Äquator gibt den Namen
Wer den Ländernamen mit der unsichtbaren Linie des Äquators assoziiert, liegt absolut richtig! Diese Trennlinie zwischen nördlicher und südlicher Hemisphäre findet sich nahe der bezaubernden Hauptstadt Quito und ist Namensgeber für den reizvollen Staat. Dieses größtenteils arme, aber schöne Land an der Pazifikküste hat viele großartige Gegenden und begeistert aufgrund der Schönheiten der Natur und der vielen „postkartentauglichen" Traumstrände! Auch hinsichtlich der Kultur und Bevölkerung ist dieses Land hochinteressant und eignet sich hervorragend für Freiwilligenarbeit!
Ecuador - Begegnung mit einer bunten Gesellschaft
Lange lebte die indigene Bevölkerung Ecuadors autark im Einklang mit der Natur. Dieser Zustand wurde durch die Inkas, den Einfall der Spanier sowie durch den Kautschukboom zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Errichtung von Plantagen maßgeblich beeinträchtigt. Ein weiterer, grundlegender Wandel begann, als in den 1960ern große Erdölvorkommen durch ausländische Öl-Gesellschaften gefunden wurden. Die Fremdeinflüsse hatten leider extrem negative Folgen für die indigene Bevölkerung.
Mittlerweile haben viele Stammesangehörige aber wieder Selbstbewusstsein erlangt und sind stolz auf die eigenen Wurzeln! Während einer Freiwilligenarbeit in Ecuador kannst du die äußerst heterogene Bevölkerung mit all ihrem Temperament und Fröhlichkeit erleben.
Wirtschaft und Natur in Ecuador
Die Ölvorkommen Ecuadors brachten ab den 1960er Jahren einen Strom von Geld, der in den Staatsapparat, den Handel und die Industrie floss. Die Mehrheit der Bevölkerung hingegen ging leer aus. Politische und wirtschaftliche Probleme kamen hinzu. Nach dem Abflauen des Öl-Booms kämpften die Indianer engagiert für ihre Rechte und bekamen in der Amazonasregion über eine Millionen Hektar Ländereien zugesprochen. Bei einer Freiwilligenarbeit in Ecuador kannst du heute sowohl die wiedererstarkte, ursprüngliche indigene Kultur als auch die grandiose, vielfältige Natur erleben.
Diese beschränkt sich nicht nur auf die Vulkan-, Dschungel-, Küsten- und Gebirgslandschaften des Festlandes. Denn die weltberühmten Galapagos-Inseln gehören ebenfalls zum Staatsgebiet. In diesem Naturwunder findet sich eine erstaunliche, aber bedrohte Vielfalt von Tieren. Die Tierwelt auf der Insel ist weltberühmt und einzigartig!
Freiwilligenarbeit Ecuador - Was erwartet mich?
In erster Linie erwartet dich eine Fülle von unglaublichen Naturschönheiten und ein kleines, aber hochinteressantes Land! Freiwilligenarbeit kannst du sowohl im ökologischen als auch im sozialen Bereich leisten. Allerdings musst du stets bedenken, dass du als westeuropäischer "reicher" Voluntär in ein vorwiegend armes Land kommst! Deshalb gilt es, die für Südamerika typischen Sicherheitsvorkehrungen vorzunehmen, um sich keinesfalls blauäugig in Gefahr eines Überfalls zu begeben.
Ecuador – Ein Entwicklungsland
Die weit verbreitete Armut sowie das unzureichende Sozial- und Bildungswesen bietet Volontären in Ecuador sehr viele Möglichkeiten der Freiwilligenarbeit. Die Betreuung von Straßenkindern oder der Unterricht von Kindern aus armen Familien könnte so deine wertvolle Arbeit sein. Insbesondere die Vermittlung von Englischkenntnissen ist sehr gefragt.
Dienst zum Schutz der Umwelt
Die Vielfalt an Landschaften und ursprünglicher Natur zu erhalten, ist Ziel der zahlreichen Projekte im Umweltschutz. Darunter sind auch Programme für die weltberühmten, fragilen Galapagos-Inseln. Wenn du gerne zupackst und die Natur liebst, kannst du auch auf einer ländlich gelegenen Öko-Farm arbeiten!
Freiwilligenarbeit in Ecuador bedeutet, ein spannendes Land kennen zu lernen und sich für Mensch und Umwelt zu engagieren!
Lange lebte die indigene Bevölkerung Ecuadors autark im Einklang mit der Natur. Dieser Zustand wurde durch die Inkas, den Einfall der Spanier, sowie durch den Kautschukboom zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Errichtung von Plantagen maßgeblich beeinträchtigt. Ein weiterer, grundlegender Wandel begann, als hier in den 1960ern große Erdölvorkommen durch ausländische Öl-Gesellschaften gefunden wurden. Die Fremdeinflüsse hatten leider schlimme Folgen für die indigene Bevölkerung. Mittlerweile fanden viele Stammesangehörige aber wieder zu Selbstbewusstsein und Stolz auf die eigenen Wurzeln zurück! Erlebe die äußerst heterogene Bevölkerung mit all Ihrem Temperament und Ihrer großen Fröhlichkeit. Schlichtweg ein wunderbares Land!
Nach dem Boom
Die erwähnten Ölvorkommen Ecuadors brachten ab den 1960er Jahren natürlich einen Strom von Geld, der in den Staatsapparat, den Handel und die Industrie floss. Die Mehrheit der Bevölkerung hingegen ging leer aus. Politische und wirtschaftliche Probleme kamen hinzu. Nach dem Abflauen des Öl-Booms kämpften die Indianer engagiert für Ihre Rechte und bekamen in der Amazonasregion über eine Millionen Hektar Ländereien zugesprochen. Glücklicherweise kann man bei einem Aufenthalt die wiedererstarkte, ursprüngliche indigene Kultur, als auch grandiose, vielfältige Natur erleben.
Diese beschränkt sich nicht etwa auf die Vulkan-, Dschungel-, Küsten- und Gebirgslandschaften des Festlandes. Denn die weltberühmten Galapagos-Inseln gehören ebenfalls zum Staatsgebiet. In diesem Naturwunder findet sich eine erstaunliche, aber bedrohte Vielfalt von Tieren. Die Tierwelt auf der Insel ist weltweit berühmt und einzigartig!
Was erwartet mich bei meiner Freiwilligenarbeit in Ecuador?
In erster Linie erwartet Dich eine Fülle von unglaublichen Naturschönheiten und ein kleines, aber hochinteressantes Land! Um sämtliche dieser Schönheiten persönlich zu erkunden, wären zweifellos viele Reisen nach Ecuador notwendig. Die Fülle an kulturellen, historischen und landschaftlichen Highlights macht es nicht einfach sich zu entscheiden! Ob nun die Altstadt von Quito, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, malerische Strände oder etwa die faszinierenden Galapagos-Inseln: Es liegt bei Dir!
Die Reise auf dem Dach eines Zuges, entlang der grandiosen Naturkulisse, könnte auch zu Deinen großartigen „typisch ecuadorianischen“ Erlebnissen gehören! Abseits der zentralen Frage „Ökologisches oder soziales Engagement?“ sollte man sich im Voraus natürlich fragen welche Aktivitäten und Ziele besonders reizvoll für einen persönlich seien mögen.
Ecuador – Ein Entwicklungsland
Das unzureichende Sozial- und Bildungswesen bietet Volontären übrigens ehr viele Möglichkeiten sich zu engagieren. Arbeit gibt es mehr als genug. Denn leider ist Armut in Ecuador sehr weit verbreitet. Der Staat und die Mehrheit der Gesellschaft haben auch heutzutage noch mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Betreuung von Straßenkindern oder der Unterricht von Kindern aus armen Familien könnte so Deine wertvolle Arbeit sein. Insbesondere die Vermittlung von Englischkenntnissen ist sehr gefragt. Die Vielfalt an Landschaften & ursprünglicher Natur geben weiterhin attraktive Möglichkeiten für aktiven Umweltschutz. Es gibt so auch Programme im Bereich des Umweltschutzes für die weltberühmten, fragilen Galapagos-Inseln. Wenn Du besonders gerne zupackst und die Natur liebst, kannst Du auch beispielsweise auf einer ländlich gelegenen Öko-Farm arbeiten!
Man sollte aber bei seinem Aufenthalt stets bedenken, dass man hier als reicher Gast aus Westeuropa in ein vorwiegend armes Land kommt! Gerade aus diesem Grund gilt es die für Südamerika typischen Sicherheitsvorkehrungen vorzunehmen, um sich keinesfalls blauäugig in Gefahr eines Überfalls zu begeben. Der zweite Ratschlag wäre dieses ungemein freundliche und herzliche Land zu erleben - und zu genießen! Und dieses wird nicht schwerfallen.
Die vielen neuen Eindrücke in Verbindung mit dem schönen Gefühl etwas Gutes zu leisten werden unvergesslich sein!








