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Workcamps

Freiwilligenarbeit weltweit

Freiwilligenarbeit in Workcamps für junge Leute - An gemeinnützigen Projekten in internationalen Gruppen arbeiten

Sie können sich vorstellen, für ein gemeinnütziges Projekt freiwillig und unentgeltlich für einige Wochen um Ausland zu arbeiten? Sie möchten gern in einer international zusammengesetzten Gruppe junger Menschen leben und arbeiten?

Dann sollten Sie sich an dieser Stelle genauer über die so genanten Workcamps  informieren!

 

WAS steckt genau hinter dem Begriff Workcamp?

In Workcamps kommen junge Menschen aus verschiedenen Nationen zur freiwilligen und gemeinsamen Arbeit an gemeinnützigen Projekten verschiedenster Art, sowie zum gemeinsamen Leben im Camp zusammen. Ziel ist die Förderung der Völkerverständigung, sowie des interkulturellen Austausches durch gemeinschaftliche Arbeit in international zusammengesetzten Gruppen.

"Junge Menschen" bedeutet hinsichtlich der Workcamps, dass sich die Altersgrenze bei den meisten Projekten zwischen 18 und 28 Jahren bewegt, dies ist vom jeweiligen Anbieter/Organisator abhängig. In einigen wenigen Camps reicht die Altersobergrenze bis zu 35 Jahren, in speziell eingerichteten Jugendcamps ist eine Teilnahme bereits ab 16, in Einzelfällen auch schon ab 14 Jahren möglich.

An einem Workcamp nehmen in der Regel zwischen 10 und 20 Personen teil, auch hier variieren die Zahlen von Projekt zu Projekt. Bezüglich der Dauer kann man von einem Zeitraum zwischen 2 und 6 Wochen ausgehen. Ein Großteil der Camps finden in den Sommermonaten zwischen Mai und September statt, Angebote gibt es aber für das ganze Jahr.

Grundsätzlich sind die Workcamps im Bereich der Internationalen Freiwilligendienste (IFD) anzusiedeln, unterscheiden sich von ihnen aber durch die kürzere Dauer, eine weitaus größere Bandbreite hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten sowie geringere Anforderungen bei den Teilnahmebedingungen. In diesem Sinne kann man im Kontext der Workcamps von einem "kleinen Bruder" der Internationalen Freiwilligendienste - auch Freiwilligenarbeit im Ausland genannt - bzw. von kurzfristigen Internationalen Freiwilligendiensten sprechen.

Für WEN kommt ein Workcamp - Aufenthalt in Frage?

Haben Sie Interesse an einem kurzfristigen sowie freiwilligen Arbeitseinsatz, der im Rahmen eines gemeinnützigen Projektes im Ausland stattfindet? Dann kommt der Aufenthalt in einem Workcamp grundsätzlich für Sie in Frage.

Zu beachten sind die Altersgrenzen: Sie liegen – je nach Projekt und Veranstalter – in der Regel zwischen 18 und 28 Jahren, in einzelnen Fällen gibt es Altersobergrenzen von bis zu 35 Jahren. Spezielle Jugend - Workcamps machen eine Teilnahme bereits ab 14 bzw. ab 16 Jahren möglich

WARUM an einem Workcamp teilnehmen?

Es gibt viele gute Gründe, an einem Workcamp teilzunehmen. Hier nur die wichtigsten:

  • Sprache und Kultur des Gastgeberlandes kennen lernen: Durch den mehrwöchigen Aufenthalt in einem fremden Land können Sie die Kultur aus nächster Nähe kennen lernen, sowie Grundkenntnisse einer neuen Sprache erwerben, bzw. bereits vorhandene Fremdsprachenkenntnisse verbessern.
  • Entwicklung der Persönlichkeit: Der Aufenthalt in einem Workcamp zahlt sich vor allem auch durch Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit aus. Die enge Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen, sowie die gemeinsame Arbeit an einem gemeinnützigen Projekt bieten in dieser Hinsicht hervorragende Voraussetzungen.
  • Qualifikation für den Arbeitsmarkt: Durch die Internationalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft werden Auslandserfahrungen und Sprachkenntnisse zu einem immer wichtigeren Faktor.
  • Idealer "Testlauf" für einen IFD: Wenn Sie grundsätzlich sich für einen internationalen Freiwilligendienst interessieren, sich damit aber noch nicht ganz sicher sind, ist ein Workcamp als eine Art "Mini - IFD zum reinschnuppern" die ideale Wahl.

WELCHE verschiedenen Arten von Workcamp - Projekten gibt es?

Die Workcamps bieten eine Vielzahl an Projekten mit Themen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Hier eine Übersicht mit Stichwörtern:

Pädagogik / Soziales / Gesundheit
Sprachen unterrichten, Arbeit in Bildungs- und Begegnungszentren, Arbeit in Familienheimen, Betreuung von Waisenkindern (Kinderdörfer), Jugendarbeit, Unterstützung armer und obdachloser Menschen, Arbeit in der Behindertenbetreuung, AIDS – Hilfe, Arbeit in Krankenhäusern und Altenheimen, Medizinische Betreuungen verschiedenster Art.

Kultur / Bau und Wiederaufbau / Renovierung
Bau, Erhaltung und Renovierung sozialer Einrichtungen, Erhaltung von Friedhöfen und Gedenkstätten, Denkmalpflege, Kunsthandwerk, Wiedraufbau in ehemaligen Krisengebieten, Arbeit an Ausgrabungsstätten, Dorfentwicklung, Häuserbau, Bau von Spielplätzen.

Umwelt- und Naturschutz / Ökologie / Landwirtschaft / Tierschutz
Umweltschutzprojekte verschiedenster Art, Tierschutz- und Wildlifeprojekte, Landwirtschaftsentwicklung, ökologische Landwirtschaft.

Politik / Religion
Friedensdienst, Menschenrechte, Gesundheitspolitik, Dritte Welt – Gruppen, Missionarseinsätze.

Selbstverständlich sind damit noch nicht alle der vielfältigen Bereiche / Themen abgedeckt, jedoch die am häufigsten angebotenen. Bei genauerem Studium der Angebote stößt man aber auch noch auf "exotische" und sehr spezielle Projekte. Oftmals überschneiden sich bei einem Projekt gleich mehrere Themen. So kann zum Beispiel die Arbeit in einer Umweltschutzgruppe rein praktischer Natur sein, sich aber auf umweltpolitisches Engagement konzentrieren, oder auch beides gleichzeitig beinhalten.

WIE sieht der Alltag in einem Workcamp aus?

Das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit variiert je nach Camp und Projekt relativ stark. Aus der Erfahrung heraus kann man aber sagen, dass die Wochenarbeitszeit selten 30 Stunden überschreitet. Abseits der Arbeit bieten die Veranstalter den Teilnehmern häufig ein zumeist kulturell geprägtes Freizeitprogramm an. In den speziellen Fällen der so genannten "Study - Parts" stehen die Freizeitaktivitäten im engen Zusammenhang mit dem Projekt, man befasst sich also während der gesamten Zeit ausführlich mit einem bestimmten Thema.

WO gibt es Workcamps?

Workcamps gibt es prinzipiell auf der ganzen Welt. Einige Anbieter haben sich auf bestimmte Länder bzw. Kontinente spezialisiert, doch gibt es keine Länder, die man bezüglich der Workcamps als "besonders beliebt" herausstellen könnte. Oftmals fällt die Wahl auch eher nach dem Projekt als nach dem Zielland. Somit ist es sinnvoll, das jeweilige Angebot der renommierten Veranstalter zu sichten und sich dann für ein Projekt oder ein Land zu entscheiden.

Workcamps in Deutschland
Selbstverständlich gibt es auch in Deutschland Workcamps, an denen junge Menschen aus verschiedensten Nationen teilnehmen. Auch deutsche Teilnehmer haben die Möglichkeit, an diesen Projekten mitzuarbeiten. Zwar ist die Erfahrung, im Ausland zu arbeiten, in diesem Fall nicht Bestandteil des Workcamp - Aufenthalts, trotzdem lebt man in einer international zusammengesetzten Gruppe und arbeitet an einem gemeinnützigen Projekt.

Eine Übersicht über Workcamps in Deutschland finden Sie hier:
www.ibg-workcamps.org

WER bietet Workcamps an?

Die Anbieter bzw. Veranstalter (oder auch "Träger") von Workcamps sind diverse Vereine, Initiativen und ähnliche eingetragene Organisationen. Da die Workcamps zu den kurzfristigen Internationale Freiwilligendienste (IFD) zählen, sind die Anbieter IFD in vielen Fällen gleichzeitig auch Anbieter von Workcamps. Die in Deutschland ansässigen Veranstalter unterhalten zumeist Partnerschaften mit Organisationen im Ausland. Auf dieser Basis können Workcamps im In- und Ausland vermittelt werden. Für Organisation und Planung sind die Veranstalter der richtige Ansprechpartner.

Workcamp-Anbieter finden Sie z. B. hier:
www.workcamps.de

 




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