Hundeschutz-Projekt in Polen

Freiwilligenarbeit Polen: Freiwilligenarbeit im Hundeschutz-ProjektFreiwilligenarbeit mit Hunden in Polen

Der Tierschutzhof Vierpfötchen ist mittlerweile eher ein Gnadenhof. Fast ausschließlich tummeln sich dort Hunde, die das zehnte Lebensjahr schon hinter sich haben. Die Hunde leben mit im Haus, denn Zwinger oder Ketten will man dort nicht haben. Das Ganze findet mitten in einem kleinen Dörfchen namens Rokitno statt, welches von schöner, noch sehr ursprünglicher Natur umgeben, im westlichen Polen liegt und nur 150 km von Berlin entfernt ist. Der Hof und seine Bewohner sind von den Nachbarn akzeptiert und so ist ein friedliches Zusammenleben mit den Einheimischen möglich. Die Gründerin des Schutzhofes ist Gitta Eschenbrücher, ehemalige Sozialarbeiterin, 61 Jahre alt.

Der Hof und die Hunde werden die meiste Zeit des Jahres von ihr allein betreut. Die wichtigste Arbeit ist zu bewerkstelligen...wäre aber natürlich deutlich schöner, effektiver und entspannter, wenn zeitweise helfende Hände die Hunde streicheln, kämmen und sich auch um weitere Arbeiten um und im Haus kümmern würden. Die Hausarbeit und die Arbeiten draußen wären mit mehreren Personen leichter zu bewältigen und es könnte das Gefühl entstehen, alle Arbeit schaffen zu können.

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Themen dieser Seite:

Freiwilligenarbeit auf dem Gnadenhof in Polen

Noch kurz zum Hintergrund, zur Entstehung des Gnadenhofes. Alte Hunde werden Freiwilligenarbeit im Hundeschutz-Projekt in Polenin Polen (und anderswo) häufig wie Müll entsorgt, man entledigt sich der überflüssigen Kreatur durch Aussetzen oder durch Abgabe in Tierheimen. Aber auch alte Hunde, deren Besitzer verstarb und die ins Tierheim kommen, teilen dasselbe Schicksal. Fast niemand ist bereit, einen alten Hund aufzunehmen und so sitzen viele dieser Tiere trotz meist einwandfreien Charakters, trotz aller Bereitschaft einen Menschen zu lieben, bis zum Lebensende in den Tierheimzwingern.

Alte Hunde sind wunderbare Begleiter, sehr viel weniger anspruchsvoll was Bewegung betrifft und wesentlich ruhiger als junge Hunde und so kommt es, dass es sich gut mit einem großen Rudel von derzeit 34 Hunden leben lässt.

Deine Aufgaben im Hundeschutz-Projekt

Die Tätigkeiten auf dem Hof belaufen sich in erster Linie auf die Versorgung der Hunde und Katzen. Typische Aufgaben, die täglich anfallen sind somit zum Beispiel:

  • das Füttern der Tiere
  • Tabletten-Verteilung und weitere medizinische Versorgung
  • Tierarztbesuche
  • Fellpflege
  • Ohrenpflege
  • Aufsammeln der Hinterlassenschaften
  • Feldspaziergänge

...und natürlich das wichtige Kraulen der Öhrchen.

Hundeschutz-Projekt Polen: Hunde betreuen und pflegenDu kannst auf dem Gnadenhof viel über das Verhalten der Hunde im großen Rudel erfahren. Rudelhunde sind oft sehr selbstbewusst und fast immer ausgesprochen friedlich. Das Selbstbewusstsein wächst nicht selten zur Dreistigkeit aus, das verlangt dir ein konsequentes Verhalten ab und auch die Fähigkeit, dich durchzusetzen. Wichtig ist auch, dass die Hunde gleich behandelt werden. Als Besucher oder freiwilliger Helfer einen Hund zu bevorzugen, hieße, den neu gewonnenen Freund bald wieder zu verlassen und zurück bliebe ein Hund, der mal wieder die Erfahrung macht, nicht auf seinen Menschen zählen zu können.

Aufgaben im HausGnadenhof Polen: Volunteering im Hundeschutz-Projekt

Neben der Tierversorgung und -pflege fallen auch Aufgaben im Wohnhaus an. Als freiwilliger Helfer gehören deshalb auch folgende Tätigkeiten zum Alltag in Polen dazu:

  • kehren und putzen
  • ordnen und ausbessern
  • organisatorische Arbeiten
  • kochen und andere Arbeiten in der Küche
  • Wer kann, darf gerne Hundehütten bauen, für Hunde der Umgebung, die eine solche brauchen.
  • Wer mag, kann im Garten helfen, kann Hochbeete bauen, eine Kräuterspirale anlegen und auch sonst kreativ sein

Erfahrungsberichte

Hier findest du Erfahrungsberichte von ehemaligen Volunteers, die von Ihrer Zeit auf dem Hundeschutzhof in Polen erzählen.

>> Marco auf dem Hundeschutzhof 

>> Melanie im Hundeprojekt

>> Miriam im Hunde-Hilfsprojekt

Arbeitszeiten

Der Arbeitseinsatz wird im Schnitt circa 5 Stunden täglich betragen. Es werden aber mal nur 4, an anderen Tagen auch mal 6 Stunden anfallen. Wenn du mal einen ganzen Tag einen Ausflug machen möchtest, ist das aber kein Problem.

Deine Freizeit

Unterkunft im Hundeschutz-Projekt in PolenDas Freizeitangebot ist, neben den zahlreichen Tätigkeiten auf dem Gnadenhof, eher rar bis gar nicht vorhanden. Es macht Sinn, sich seinen eigenen Laptop etc. mitzubringen. Bücher sind reichlich vorhanden. Ein Fahrrad kann gestellt werden um im Sommer einen See zum Baden aufzusuchen. Bei Fahrten in die kleine naheliegende Stadt Barlinek kannst du Frau Eschenbrücher gerne begleiten und dich umsehen.

Verpflegung und Unterkunft

Während der Zeit des Aufenthalts auf dem Gnadenhof steht ein Einzelzimmer zur freien Verfügung. Leider ist es Gitta nicht mehr möglich, die Kost frei zu stellen, sodaß jeder Helfer selbst die Kosten in Höhe von 8 Euro täglich übernehmen muß. Die genaue Höhe ist eine Vereinbarungssache, je Menge und Qualität der gewünschten Lebensmittel.

Welche Erwartungen gibt es an den Volunteer?

Da sind in erster Linie mal die Fähigkeit, ein Tier so zu nehmen, wie es ist, sowie Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit sind gefragt. Du solltest auch die Bereitschaft haben, mal unangenehme Arbeiten zu übernehmen, denn das gehört dazu. Auch ist es hilfreich, wenn du dich selbst gut beschäftigen kannst, auch und vor allem in deiner Freizeit.

Packliste: Was ist mitzubringen?

  • ein Paar Gummistiefel macht Sinn
  • bequeme, belastbare Schuhe
  • deinen Laptop und andere tragbare Geräte
  • es gibt Telefonkarten, die das Telefonieren aus dem Ausland recht billig machen
  • unempfindliche Kleidung, die ruhig auch schmutzig werden oder Risse bekommen kann
  • wetterfeste Kleidung

Projekt-Infos "Hundeschutz-Projekt in Polen":

Mindestalter: 25 Jahre  (vor allem ältere Teilnehmer sind gern gesehen Gäste)
Einsatzdauer: ab 2 Wochen
Anreise: Die Anreise erfolgt eigenverantwortlich und ist täglich möglich. Eine Abholung vom 70 km entfernten Bahnhof in Schwedt ist nach Absprache ebenfalls machbar (nur von Montag bis Freitag).
Projekt-Standort: Rokitno, Polen
Unterkunft & Verpflegung: eigenes Zimmer; Kost gegen geringe Gebühr (s.o.)

Kontakt zum Projekt

Hier kannst du Kontakt zum Hundeschutzhof aufnehmen:


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