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Praktikawelten

Praktikawelten

Lebe deinen Traum! Getreu diesem Motto verschaffen wir als Reiseveranstalter jedes Jahr jungen Weltenbummlern die Zeit ihres Lebens – und erleben sie dabei selbst immer wieder aufs Neue. Wir möchten Menschen dabei unterstützen, sich in sorgfältig ausgewählten Projekten zu engagieren, die zum Austausch der Kulturen beitragen und einen wertvollen Beitrag zur globalen Völkerverständigung und Weltoffenheit leisten. Praktikawelten ist stolz darauf, seit 2004 schon unzähligen reisebegeisterten Teilnehmern den Traum vom Ausland erfüllt und ihnen so die Welt ein Stück näher gebracht zu haben! Wir sind auf der ganzen Welt vertreten und bieten mehr als 300 verschiedene Projekte an. Neben Freiwilligenarbeit, Work and Travel und Auslandspraktika haben wir auch Sprachreisen und Sabbaticals weltweit im Programm.

Problembeschreibung

Das Dinokeng Game Reserve ist das erste Big-5-Reservat in einem städtischen Gebiet in Südafrika. Gemeinden leben direkt außerhalb des Reservats. Der Begrenzungszaun ist elektrifiziert, was große Tiere davon abhält, aus dem Reservat zu entkommen. Es ist sehr wichtig, diesen Zaun intakt zu halten, um Konflikte zwischen Mensch und Tier zu vermeiden. Manchmal graben sich Tiere unter dem Zaun hindurch, um an die Getreidevorräte der Bevölkerung zu gelangen. Dies kann bedeuten, dass Familien hungern müssen. Hin und wieder beschädigen auch Menschen den Zaun, um in das Reservat zu gelangen. Wilderei und der Diebstahl von Holz kommen immer wieder vor.


Vision/Ziele

Der Begrenzungszaun ist über 127 km lang und muss regelmäßig überprüft werden. Dies kostet viel Zeit, Arbeitskraft und Kraftstoff. Ein 4x4-Fahrzeug wird benötigt, um das Gelände zu befahren und das Reservat verfügt nur über begrenzte Ressourcen.

Einmal pro Woche stellt das Team ein Forschungsfahrzeug zur Verfügung, um den gesamten Zaun abzufahren. Die Freiwilligen von Praktikawelten unterstützen das Team beim Reparieren der Löcher oder beim Platzieren von Steinen an Stellen, die von Tieren untergraben wurden. Dies hilft dem Reservat enorm, da sie so ihr eigenes Fahrzeug und einige Mitarbeiter für die Durchführung von Anti-Wilderungs-Patrouillen in anderen Bereichen des Reservats einsetzen können. Außerdem wird das Reservat so bei den anfallenden Kraftstoffkosten entlastet.

Die Freiwilligen von Praktikawelten finden es sehr wertvoll, Zeit mit dem Reservatspersonal zu verbringen, um zu erfahren, wie es ist, in einem Reservat zu arbeiten. Sie lernen die lokale Kultur kennen und lernen sogar einige Schlüsselwörter in der Landessprache!

Das Ziel ist es, das Reservat kontinuierlich zu unterstützen, damit es seine Ressourcen für andere Naturschutzbemühungen einsetzen kann. Außerdem wird sehr großen Wert darauf gelegt, den Freiwilligen praktische Erfahrungen in Bezug auf die Bewirtschaftung des Reservats und dessen Erhaltung zu vermitteln. Das Projekt ermöglicht außerdem die Sammlung wissenschaftlicher Daten. Wo treten Zaunbrüche auf und welche möglichen Gründe gibt es dafür? Anschließend können Pläne zur Vermeidung ausgearbeitet werden.


Bisherige Erfolge

Das Reservat ist den Freiwilligen von Praktikawelten sehr dankbar. 2019 konnten während der Patrouillen über 6000 km des Außenzauns abgefahren werden. Dabei hat das Team gemeinsam mit den freiwilligen Helfern über 400 Arbeitsstunden geleistet!

Innerhalb von zwei Wochen konnten über 50 Zaunbrüche registriert und behoben werden. 44 Brüche wurden von Tieren und 6 von Menschen verursacht.

Darüber hinaus wurden die Beziehungen zu den Gemeinden und Bauern außerhalb des Schutzgebiets gepflegt und verbessert. Außerdem konnte das Leben vieler Tiere gerettet werden, die andernfalls gefährdet gewesen wären.


Herausforderungen

Die größte Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass während der Patrouillentage der gesamte Zaun abgefahren wird. Es muss sichergestellt werden, dass das Team keine großen Löcher übersieht, in die Tiere oder Menschen eindringen können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Dinokeng-Wildreservat verfügt über 127 km Außengrenzzaun, der überwacht werden muss.
  • Löcher im Zaun (durch Raubtiere oder Wilderer verursacht) müssen so schnell wie möglich gefunden und repariert werden.
  • Jede Woche leisten die Teilnehmer von Praktikawelten einen essenziellen Beitrag, indem sie bei der Reparatur der Löcher aushelfen.
  • Im Zeitraum eines Jahres können im Reservat mehr als 1200 Zaunbrüche repariert werden. Außerdem werden viele Tiere gerettet und die Beziehungen zu Landwirten und Gemeinden außerhalb des Reservats wird verbessert.

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