Im heutigen Südafrika sind die Gebiete der ehemaligen „Homelands", die Stammesgebiete der schwarzen Bevölkerung - am geringsten entwickelt. Sie weisen in der Regel eine sehr hohe Bevölkerungsdichte auf und haben das geringste Pro-Kopf-Einkommen im Land. Die Provinz Ostkap, mit den größten und bevölkerungsreichsten Homelands Transkei und Ciskei, ist die ärmste und wirtschaftlich schwächste Provinz. Der niedrige Lebensstandard in den ehemaligen Homelands - und großen Teilen der Townships - sind Ursache für ein hohes Krankheitsrisiko und eine relativ geringe Lebenserwartung der Bewohner. Auch die Verkehrsinfrastruktur ist in den ländlichen Gebieten Südafrikas nur schlecht ausgebaut. Während das Land über ein gut ausgebautes Straßennetz verfügt, ist das öffentliche Transportsystem mangelhaft. Deshalb nutzen viele Südafrikaner das Fahrrad. Besonders in den ländlichen Gegenden sind Fahrräder für die ärmere Bevölkerung oftmals das einzige erschwingliche, private Transportmittel. Während deiner Freiwilligenarbeit kannst du südafrikanische Hilfsprojekte dabei unterstützen, die Lage in der privaten und öffentlichen Infrastruktur zu verbessern.
Dein freiwilliger Einsatz im Bereich Bau und Infrastruktur
Volontäre können hier mithelfen, die Mobilität der Menschen auf dem Land durch die effektive Nutzung von Fahrrädern zu verbessern. Sie erklären Dorfbewohnern zum Beispiel die Wartung eines Fahrrads, verkaufen oder reparieren Fahrräder.
In einer Provinzgemeinde können Freiwillige mit anpacken, wenn es darum geht, ein Jugend- und Gemeinschaftszentrum sowie eine Freizeitanlage zu errichten. Die Besonderheit beim Projekt: Der Fokus liegt auf einer neuen, ökologischen Bauweise, die sich alternativer Baustoffe wie Öko-Gestein und Sandsäcken bedient.





