In der madagassischen Verfassung ist Umweltschutz als Staatsziel festgeschrieben. Das Land hat gravierende Umweltprobleme, welche die Natur und den unmittelbaren Lebensraum der Menschen gefährden. Eines ist die Bodenerosion, bei der jährlich etwa 400 t/ha fruchtbarer Boden verloren gehen. Wo früher Regenwald wuchs und gedieh, existiert heute meist nur noch Gras- oder Dornensavanne. Zudem wird der lose Boden von den Flüssen ins Meer gespült und bedeckt dort die Korallen, die dann absterben. Weitere gravierende Probleme ergeben sich aus der Abholzung der Regenwälder Madagaskars. Die wachsende Bevölkerung gewinnt so neue Ackerflächen und Brennmaterial. Hoffnung macht die 2003 von der Regierung getroffene Entscheidung, die Regenwaldschutzgebiete des Landes zu verdreifachen. Denn der Regenwald ist „Zuhause" vieler endemischer Pflanzenarten. Als Volontär in Madagaskar hast du viele Gelegenheiten mit anzupacken und so einen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Natur zu leisten.
Natur- und Umweltschutz in Madagaskar
In der Anosy-Region helfen Volontäre dabei, den Regenwald Madagaskars zu erhalten. Zu den täglichen Aufgaben der Freiwilligen gehören unter anderem das Sammeln von Samen, das Pflanzen von Setzlingen und die Umwelterziehung in Schulen.



