Die medizinische Infrastruktur in Kamerun ist denkbar schlecht: Krankenhäuser sind in der Regel völlig überlastet und unterbesetzt. Ärzte und medizinisches Personal haben extrem viel zu tun – auf mehrere tausend Einwohner Kameruns kommt beispielsweise nur ein Arzt. Zudem gibt es im Land nicht genügend Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung: Wenn sich zum Beispiel ein Dorfbewohner verletzt hat, muss er bis zum nächsten Hospital eine große Distanz zurücklegen.
Ein grundsätzliches Problem der Prävention in Kamerun ist das mangelnde Wissen der Menschen über HIV/AIDS. Viele Kameruner sind nicht ausreichend aufgeklärt; es fehlt an Wissen in Bezug auf die Übertragung und mögliche Folgen des Virus. Bedrückende Tatsache ist aber auch, dass HIV-Infizierte oft von ihren Familien verstoßen werden und obdachlos leben müssen. Mit Freiwilligenarbeit im Bereich Gesundheit & Betreuung kannst du in Kamerun einen sehr wichtigen Beitrag zur dringend notwendigen Aufklärungsarbeit leisten.
Volontär in einem Krankenhaus in Kamerun
Für die Freiwilligenarbeit in einem Kameruner Krankenhaus solltest du bestenfalls Krankenschwester beziehungsweise -pfleger oder Medizinstudent sein. Im konkreten Projekt arbeitest du eng mit den Ärzten vor Ort zusammen, um möglichst viele Patienten qualitativ gut zu versorgen.
Freiwilligenarbeit im Rehabilitationszentrum in Kamerun
In einem lokalen Rehabilitationszentrum kannst du als Volontär mitarbeiten, wenn du bereits über einschlägige Berufserfahrungen verfügst. Hier bekommen Kinder mit einer Behinderung eine Schulbildung. Zudem betreut und pflegt das Personal Menschen mit Behinderungen sowie verstoßene Kinder.



