
Der Umweltschutz in Indien ist eigentlich durch umfangreiche Gesetze geregelt. Die Gesetze werden in vielen Fällen aber nur mangelhaft umgesetzt. Zu den größten Umweltproblemen Indiens gehört die Wasserknappheit. Zwar sollen Staudämme und künstliche Bewässerungssysteme die Wasserversorgung in trockenen Gebieten sicherstellen, eine übermäßige Bewässerung ist aber ein Hauptgrund für den sinkenden Grundwasserspiegel. Hinzu kommt, dass ungefähr 60% der landwirtschaftlichen Nutzflächen von Bodenerosion, Versalzung oder Vernässung betroffen sind.
Obwohl sich die Wasserversorgung der einzelnen Haushalte in den ländlichen Gebieten Indiens seit Anfang der 1980er Jahre verbessert hat, verfügen nur wenige Haushalte über eine Abwasserentsorgung. Die Folge: Das verschmutzte und verseuchte Wasser trägt wesentlich zur Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten bei.
In den indischen Metropolen ist die Luftverschmutzung – genauer der hohe Gehalt an Feinstaub – das gravierendste Umweltproblem. Die Feinstaubemissionen verursachen in erster Linie Straßenverkehr, Fabrikanlagen, Kleinindustrie, Kraftwerke und auch private Haushalte. Der Trend in Indien ist nun leider so, dass Umweltfragen zunehmend vernachlässigt werden. Im Rahmen sinnvoller Projekte der Freiwilligenarbeit kannst du dabei helfen, diesem negativen Trend entgegenzuwirken!
Freiwilliges Engagement im Umweltschutz Indiens
Bei der Freiwilligenarbeit im Bereich „Umweltschutz" in Indien legen konkrete Projekte ihr besonderes Augenmerk auf die Umwelterziehung von Kindern und auf die Verminderung von Luftverschmutzung in den Großstädten des Landes. Wenn du Kinder magst und dir die Zukunft Indiens am Herzen liegt, sind solche Projekte bestimmt das Richtige für dich.



