Erfahrungsberichte "Ehemaliger" zu Freiwilligenarbeit in Lateinamerika, Afrika, Asien, Kanada...
"Meine Freiwilligenarbeit in Ghana war großartig"
"In Guatemala hatte ich zuerst 5 Wochen Spanischunterricht, danach habe ich 4 Wochen im Niño Obrero, einer kleinen Schule, gearbeitet. Dort habe ich eine Gruppe 5-7-jähriger Kinder betreut. Mein Arbeitstag ging von ca. 8-12 Uhr. Morgens von ca. 8-10 Uhr wurde unterrichtet, um die Kinder auf die 1. Klasse vorzubereiten. Das heißt Zahlen beibringen, das Alphabet, Farben, Zeichnen. Danach gab es Frühstück und natürlich Zähne putzen! Nach der Pause entweder Dinge wie Malen, Basteln, Spielen oder zum Spielplatz gehen (Riesenspaß, aber auch Stress). Mein Auslandsaufenthalt war großartig. Es ist wichtig, auch Teile der Erde kennen zu lernen, in denen es wirtschaftlich und/oder politisch nicht so gut läuft. Am besten macht man sich ein Bild, indem man selbst vor Ort ist. Gleichzeitig lernt man Menschen, Kultur, Bräuche und Sprache kennen. So macht man viele Erfahrungen und lernt eine Menge über sich und die Welt."
Christian Berding
"Die Menschen und das Land sind einfach fantastisch!"
"Hauptsächlich war ich in Kapstadt und Umgebung, um zu arbeiten oder mit Freunden, die ich dort kennen gelernt habe, etwas zu unternehmen. Kapstadt hat einfach so viel zu zeigen und man kann so viel erleben. Ich habe im „Place of Hope“ und in mehreren medizinischen Einrichtungen gearbeitet. „Place of Hope“ ist eine Art „Shelter“ für vergewaltigte, geschlagene und traumatisierte Frauen und Kinder. Meine Hauptaufgabe hier war es, die Kinder zu beschäftigen während ihre Mütter auf Arbeitssuche gingen.
Am Vormittag hab ich im Büro mitgeholfen, z.B. Telefongespräche geführt, Faxe geschrieben oder am Computer gearbeitet. In den medizinischen Einrichtungen habe ich einfache Aufgaben erledigt wie Verbände machen, Blutdruck oder Puls messen. Mein Südafrikaaufenthalt war ein einmaliges Erlebnis… Die Menschen und das Land sind einfach fantastisch. Jeder versucht, einem das Land auf eine andere Art und Weise näher zu bringen, und alle sind so freundlich und höflich. Das was man hier erlebt, kann man in keiner Pauschalreise buchen."
Stefan Rositzka

"Ich bin froh, diese Reise gemacht zu haben."
"Die 2 Monate in Indien waren eine unglaublich schöne und lehrreiche Erfahrung. Es war sehr interessant, das Leben dort hautnah mitzuerleben, nicht nur in großen Städten, sondern auch in ländlichen Gegenden und die Geschichten der Menschen aus erster Hand zu hören. Ich denke, das war die beste Möglichkeit die indische Kultur kennen zu lernen und in sie einzutauchen. Eine Kultur, die so anders ist als unsere und die man anderen nur schwer erklären kann, deshalb ist es am Besten, man schaut sie sich selber an. Ich habe in einer kleinen Schule die 4. Klasse unterrichtet, die aus 10 Schülern bestand. Während der Woche haben wir morgens von ca. 10.30-12.30 Uhr unterrichtet und manchmal nachmittags noch 2 Stunden. In der Freizeit haben wir den Unterricht vorbereitet oder uns überlegt, was wir noch für die Schule machen könnten, z. B. sie streichen und verschönern. Wir haben auch wöchentlich die Familien in der Umgebung besucht, um die Eltern zu motivieren, ihre Kinder in die Schule zu schicken und um Kontakt zu den Familien zu verbessern. In der restlichen freien Zeit haben wir an Workshops teilgenommen oder haben einfach unsere freie Zeit genossen. Ich bin froh, diese Reise gemacht zu haben."
Simon Rosen
Wo können Sie an Freiwilligenarbeit-Programmen teilnehmen?
Freiwilligenarbeit-Programme können Sie mit unserem Partner TravelWorks in Kanada, Latein- bzw. Südamerika, Afrika sowie in Asien machen. Eine Übersicht über die verschiedenen Freiwilligenarbeit-Länder finden Sie hier!